von Vang Vieng nach Luang Prabang und zurueck nach Vientiane...
Wir wurden ja vorgewarnt... Die Fahrt von VV nach Luang Prabang sei total idyllisch, weil die Landschaft und Berge und so einfach wahnsinnig beeindruckend sind, ABER - es gibt ein grosses ABER... Man stelle sich eine Bergstrasse vor, gerade breit genug, dass sich 2 Autos oder so anaeinander vorbeiquetschen koennen, wenn grad keine Kurve ist. Dann denkt man sich noch Serpentinen dazu. So RICHTIGE Serpentinen (Alpl hoch 3 so ca....). Dazu kommen dann noch Schlagloecher und Wasserbueffel usw auf den STrassen und das ganze verteilt auf 7 Stunden. Wenn man dann noch lebt, ja dann ist man in Luang Prabang angekommen.
Gerettet haben mich wahrscheinlich meine vorsorglich genommenen Reisekrankheitstabletten. Was heisst wahrscheinlich; definitiv sogar. Ohne die haett ich da fuer nix garantieren koennen...oO...puh...
Aber Luang Prabang wars wert.
Die Stadt oder besser der Ort ist zwar auch touristisch, aber anders. Der asiatische Charme und das Flair sind erhalten geblieben. Eine der ersten STrassen die wir entlang gingen fuehrte uns direkt durch ein Viertel mit lokalem Essensmarkt, vorbei an ein, zwei schoenem Wats. TEmpel gibt es in Luang Prabang sehr viele. Entsprechend ists nicht ungewoehnlich, wenn man buddhistische Moenche herumgehen sieht. Irgendwie siehts aber trotzdem nett aus find ich...

Wir spazierten dann weiter durch das Staedtchen, machten Rast in einem Restaurant, das auch gleichzeitig als Spa fungiert, tranken Fruchshakes und beschlossen dann, nochmal dorthin zurueckzukehren um das Massageangebot auszutesten... ;-)
Vorerst gings aber weiter den Mekong entlang in den Sonnenuntergang hinein. Am Weg zurueck ging dann auch schon der bekannte NAchtmarkt los. Die "Hauptstrasse" ist Abends/Nachts fuer den Verkehr gesperrt und unzaehlige Marktstaende breiten ihre Waren am Boden aus. Shirts, Taschen, Silber(?)Schmuck, Seidenschals, Bilder, Kleidung... alles moegliche. Nachdem man Abends nicht so viel machen kann in dem Ort, verbrachten wir jeden Abend nach dem Essen eine Weile mit durch den Markt schlendern. An Tag 1 mal einen Ueberblick verschaffen und dann langsam mit Souveniers & Co Kaufen beginnen :-). Dem einen oder anderen konnte ich dann doch nicht widerstehen *seufz*. Und ich habe jetzt endlcih ein Bild fuer die grosse gelbe leere Wand in meinem Zimmer :-D. Leider hab ichs nicht fotografiert, somit kann ich euch jetz nicht damit begluecken...
Am unteren (oder oberen - wie mans nimmt) Ende des Marktes haben dann die Fruchtshake-Staende ihre STellung bezogen. Ein Shake um ca 50 cent - wer kann da schon wiederstehen... DAS werd ich echt vermissen!
Tag 2 wurde nach dem Fruehstueck mit dem BEsuch eines der schoensten Wasserfaelle SOA begonnen. WOW Ganze 30 m faellt das Wasser in die Tiefe und danach ueber stufenfoermige Kaskaden weiter nach unten.

Unter den Stufen haben sich kleine "Seen" gebildet in denen man schwimmen kann. Man fuehlt sich wie in einem Filmsetting. Wirklich total schoen!
Wir wollte zuerst ganz rauf gehen, bis zum Ursprung des Wasserfalls. Nachdem wir aber mit FlipFlops unterwegs waren und es extrem steil, matschig un daher rutschig war, liessen wirs dann doch sein und widmeten uns fuer ca 2 Stunden dem Herumplanschen - JEI^^. Das Wasser war angenehm kuehl - das hat schon was bei der Hitze dort! Nach einer Zeit im Wasser hatten wir fast schon eine Gaensehaut, das soll was heissen ;-).
Den Rest des TAges verbrachten wir mit Essen und dann MAssage... Zuerst eine 30 Minuten Fussmassage, gefolgt von einer 30 min Ruecken/Schultermassage (die, wies in den Laendern anscheinend ueblich ist, auf den ganzen Koerper ausgedehnt wird... nett :-)). So laessts sich leben. Ausklingen liessen wir den Tag mit ueber den Markt schlendern, noch wo ein GEtraend trinken und gegen Mitternacht oder so ins Bett.
Am dritten und letzten Tag besuchten wir zuerst das National Museum, das frueher als Koenigspalast gedient hatte - wie gesagt wenig spektakulaer... danach machte ich mich allein auf den Weg das Stadtchen genauer zu erkunden. Mitten in Luang PRabang befindet sich ein kleiner Huegel den man ueber Stufen erklimmen kann. Man hat einen tollen Ausblick ueber die ganze Stadt, zB den wunderschoenen, dunkelbraunen Mekong :-P.
Danach schlenderte ich noch durch die Stadt, schaute mir die zwei groesseren Tempel (Wats) von innen an und schaute am Rueckweg noch beim Masseur vorbei, der mir spaeter noch zum Verhaengnis werden sollte... *seufz* wenn man DAS nur vorher wuesste...
Die 60min laotische Massage waren wirklich SEHR angenehm! Wirklich toll. Danach liess ich noch eine Pedikuere machen, denn meine fst 5 Wochen durch die Gegend gehetzten Fuesse hatten das bitter notwendig, bevor sie sich auf einer Yogamatte blicken lassen konnten... Tja, die Pedikuere war auch ok. Manchmal ein bisserl unangenehm, aber da dacht ich mir nicht viel dabei, nachdem ich sowas noch nie vorher machen hab lassen...
Tja Luang Prabang ist wirklich ein suesses Staedtchen in dem man gerne einen Tag laenger bleibt als urspruenglich gedacht - was wir auch machten...
Nach 3 Tage in LP gings dann zurueck Richtung Sueden nach Vientiane, unserer letzten Stadt vor dem Rueckflug nach Bangkok. Bevor es aber soweit war standen uns noch fast unpackbare 10 Stunden in einem Autobus bevor. Zurueck durch die Serpentinen... puh...
Wir entschieden uns fuer den normalen Bus um 6:30 morgens, welcher am fruehen Abend in Vientiane ankommen sollte. Schon nach kurzer Busfahrt bereuten wir diese Entscheidung ein wenig, denn die KLimaanlage im Bus war anscheinend nur Dekoration (nachdem dort wo der Einschaltknopf sein sollte nur Kabel rumbaumelten). Es war wohl Klimatisierung genug einfach die Bustuer offen zu lassen und alle Fenster aufzumachen. Gut dass es draussen nur 35 Grad im Schatten oder so hat, da hilft das lueften ja total *AugenverdrehundSchweissausdemGesichtwisch*.
Nach nicht mal 1 Stunde fahrt stoppten wir bei ein paar Marktstaenden am STrassenrand irgendwo im Nirgendwo. Fast alle Leute stiegen aus (es waren ausser uns nur noch 2x2 andere westliche Reisende im Bus...). Und was macht man dann bei so nem Stop?
1. man schluepft irgendwo ins Gebuesch, wenn man Klo-Beduerfnisse hat.
2. Man kauft Kiloweise Gurken als Wegzehrung...(???) und
3. Man kauft ein totes Eichhoernchen und haengt es neben die Eingangstuer wo es vor sich hin baumeln kann...oO...
eh klar, was sonst sollte man auf einer 10 Stuendigen Busfahrt kaufen...:-P
Die 10 Stunden fuehlten sich an wie eine Ewigkeit... Mein Kopf pochte total und Chrisi gings nicht sonderlich gut. Besonders als die Sonne dann langsam flacher Stand und direkt in den Bus scheinte wurde es fast unertraeglich heiss... puh
In Vientiane , der Hauptstadt Laos, angekommen schafften wir nicht viel mehr, als uns ein Zimmer zu suchen und dann in ein Lokal zu setzten um in Ruhe Abend zu essen. Viel war echt nicht drinnen, so geschafft wie wir waren.
Chrisi fuehlte sich nicht wirklich wohl. Sie blieb also im Zimmer vorm TV um auszuruhen, waehrend ich mal die naehere Umgebung erkundete. NAchdems im Umkreis von 5-10 MInuten gehen nicht wirklich was zu sehen gab huepfte ich zuerst schnell in einen "Supermarkt" (in den ein "echter" Laote wahrscheinlich NIE einen FUss hinein setzt...) und dann noch in ein Internetcafe. So gaenzlich unbeeindruckt wie ich von der Stadt zu dem Zeitpunkt von der Stadt war, war das wohl die einzig akzeptable Zeitvertreibsmoeglichkeit fuers erste.
Tja. Die laotischen Jungs im Internetcafe fandens lustig. Ich merkte erst nach 10 Minuten oder so, das ich so gut wie permanent angestarrt wurde... Irgendwann ueberwanden sie ihre Scheu und fragten mich in Laoenglisch ob sie ein Foto von/mit mir machen duerften....oO... Somit ziere ich jetzt, gemeinsam mit einem con einem Ohr zum Anderen grinsenden Laotischen Teenager ein Handy als Hintergrundbild *g*. Wenns jemand gluecklich macht....
Am Rueckweg beim Wasserkaufen lernte ich dann noch einen in Bankgkok studierenden Kanadier kennen, der als "Visum-Tourist" fuer einen TAg nach Laos kam mit dem ich dann noch auf ein Getraenk in eine "Bar" schaute. Somit hatte ich doch noch einen Zeitvertreib gefunden. Das Angebot mir dann die von ihm an diesem Tag eingekauften Souvenirs anschauen zu gehen lehnte ich dann aber doch dankend ab. (Seine Briefmarkensammlung hatte er wahrscheinlich nicht mit :-P).
Viel spannender wurde auch der 2. Tag nicht. Chrisi verbrachte Tag 2 immer noch angeschlagen im Bett um fuer Flug+thailaendische Inseln wieder fit zu sein. Somit erkundete ich VIentiane auf eigene Faus. Wie aufregend *augenverdreh*. Vientiane war wirklich einer der am wenigsten spektakulaeren Orte unserer Reise. Ich erkundete einen Markt, ging durch die STadt, an ein paar Wats vorbei, den Mekong entlang usw. Aber ausser, dass ich sehr oft von Kindern usw angesprochen wurde passierte eigentlich nix. Ja ich bin mich 2mal verlaufen, fand dann aber doch irgendwie wieder zurueck. Wirklcih spannend wars aber echt nicht. Somit waren wir dann im Endeffekt ganz froh, dass wir nur 2 TAge in Vientiane uebrig hatten, denn noch ein Tag laenger waere eher vergeudete Zeit als sonstwas gewesen ehrlichgesagt.
Am Samstag dem 5. September wars dann soweit. Der gemeinsame, spannende TEil der Reise sollte hier ein ENde nehmen. Um halb 8 starteten wir von Vientiane nach Bangkok und von dort gings nach 2,3, Stunden Aufenthalt direkt weiter nach Koh Samui... .
Mehr dazu in Kuerze.
Jetz muss ich erstmal ab in die Sonne :-P.