Reise blog von Travellerspoint

Final destination - THAILAND

Koh Samui... Yoga Thailand :-)

all seasons in one day 35 °C
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Soooo.... zwar im Nachhinein, aber was solls :-)

Nach 5 supertoll abwechslungsreichen, abenteuerlich aufregenden, unterhaltsam lehreichen aber auch überwältigenden und anstrengenden Wochen war es echt eine wohltat im Kopf zu haben, mal 2 Wochen an ein und dem selben Ort, mit geregeltem Tagesablauf zu verbringen! Im recht einsamen Süd-westen Koh Samuis:in Yoga Thailand. Das Yogazentrum ist wirklich total genial schön! Die Lage und die Architektur usw sind echt fast perfekt! Das Essen total lecker... Und am wichtigsten eigentlich: tolle Lehrer - was will Yogi mehr :-).

Der Tagesablauf schaute dann ungefaehr so aus:

7-8:15 Pranayama (Atemübungen)
8:20 - ca 10:20 Asana ("Turnen" - was nicht-yogis unter yoga verstehen :-))
dann duschen umziehen usw
ca 11:00 bis irgenwann Brunchen, tratschen, Schwimmen in der Hängematte rumhängen

ko_samui_strand_ich.jpg

16:00 wieder Pranayama, Theoriestunden und dann restorative Yoga
um ca 18:00 Abendessen
und so um 21:00 dann langsam ins Bett...

ja... Klingt recht entspannend - war aber doch anstrengend! Aber toll! Mit meinen ganzen Yogi-Details, wie "Spass mit Marichyasana" und "Gefangen im Garba Pindasana" verschon ich euch jetzt doch mal ;-)-

Schön war auch der Bootsausflug am Mittwoch der ersten Woche mit kleinem Schnorcheltrip :-). Wir mussten wieder mal feststellen, dass - wie man so schön sagt - das Gras auf der anderen Seite immer grüner ist.... Oder besser: der Sand auf der anderen Insel weißer ;-). Übersetzt ist das so zu verstehen, dass wir aus der Entfernung dachten, dass der Strand auf der anderen INsel, bzw die INsel an sich sicher total schön und toll und genial ist usw. Als wir dann dort waren, stellten wir fest, sie IST auch total schön, toll und genial, ABER "unser" STrand/Insel schaut aus der Ferne ebenso toll aus... Tja...

Einen Nachmittag machten wir dann noch einen Mopedausflug auf der Insel. Unter anderem zum (zugegebener Maßen eher mäßig beeindruckenden) Wasserfall. Wir machten auch einen Elefantenritt *g*. War irgendwie lustig, auch wenns ein bissi mulmig ist und mir die Viecher doch irgendwie auch leid taten... naja...

Tja, einziges wirklich mühsam war die Sache mit meinen Zehen. Irgendwie hab ich mich nach meiner Ankunft recht müde gefühlt,mir aber nicht sonderlich was dabei gedacht und das eher auf Malaria-Prophylaxe-Nebenwirkungen zurückgeführt. Auch das ab und zu auftretende Kopfweh dacht ich mir würd wahrshc. davon kommen...
Nach einer wirklich furchtbaren Nacht zwischen fiebrigen Schweissausbrüchen, halb Verglühen und Gänsehaut, Kopfweh und komibiniert noch mit heftigem Durchfall machte ich mich am nächsten MOrgen dann doch auf den Weg zum Arzt... tja... Einen TAg Ruhe und Antibiotika halfen dann die Nachwirkungen (Infektion) meiner tollen Pediküre soweit mal in den Griff zu bekommen, dass ich zumindest wieder einigermaßen fit war... Ganz abgeheilt ists aber nach wie vor noch nicht (und das 3 Wochen später)...

Mühsam wars wirklich. Denn die 2 großen Zehen sahen nicht nur grauenvoll aus, jeglicher Druck oder Berührung tat auch furchtbar weh. (immer noch ein bisschen ... *suefz*). Alle Yogis können sich vorstellen wie "angenehm" das beim Praktizieren ist. Zehen nehmen, sich mit den Zehen abstossen, über die Zehen rollen... - keine CHance... :-/...

DAs hat man dann davon... :-(

ANsonsten wars aber wirklich eine tolle Zeit dort! Yogatechnisch viel gelernt, eine tolle Zeit mit vielen unterschiedlichen netten Menschen verbracht und endlich mal einigermaßen zur Ruhe gekommen...

Das schreit ja regelrecht nach Wiederholung ;-).

Eingestellt von chilvia 14.09.2009 12:43 Archiviert in Thailand Kommentare (2)

Und nochmal Laos - TEIL III

von Vang Vieng nach Luang Prabang und zurueck nach Vientiane...

sunny 35 °C
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Wir wurden ja vorgewarnt... Die Fahrt von VV nach Luang Prabang sei total idyllisch, weil die Landschaft und Berge und so einfach wahnsinnig beeindruckend sind, ABER - es gibt ein grosses ABER... Man stelle sich eine Bergstrasse vor, gerade breit genug, dass sich 2 Autos oder so anaeinander vorbeiquetschen koennen, wenn grad keine Kurve ist. Dann denkt man sich noch Serpentinen dazu. So RICHTIGE Serpentinen (Alpl hoch 3 so ca....). Dazu kommen dann noch Schlagloecher und Wasserbueffel usw auf den STrassen und das ganze verteilt auf 7 Stunden. Wenn man dann noch lebt, ja dann ist man in Luang Prabang angekommen.

Gerettet haben mich wahrscheinlich meine vorsorglich genommenen Reisekrankheitstabletten. Was heisst wahrscheinlich; definitiv sogar. Ohne die haett ich da fuer nix garantieren koennen...oO...puh...

Aber Luang Prabang wars wert.

Die Stadt oder besser der Ort ist zwar auch touristisch, aber anders. Der asiatische Charme und das Flair sind erhalten geblieben. Eine der ersten STrassen die wir entlang gingen fuehrte uns direkt durch ein Viertel mit lokalem Essensmarkt, vorbei an ein, zwei schoenem Wats. TEmpel gibt es in Luang Prabang sehr viele. Entsprechend ists nicht ungewoehnlich, wenn man buddhistische Moenche herumgehen sieht. Irgendwie siehts aber trotzdem nett aus find ich...

IMG_4296.jpg

Wir spazierten dann weiter durch das Staedtchen, machten Rast in einem Restaurant, das auch gleichzeitig als Spa fungiert, tranken Fruchshakes und beschlossen dann, nochmal dorthin zurueckzukehren um das Massageangebot auszutesten... ;-)

Vorerst gings aber weiter den Mekong entlang in den Sonnenuntergang hinein. Am Weg zurueck ging dann auch schon der bekannte NAchtmarkt los. Die "Hauptstrasse" ist Abends/Nachts fuer den Verkehr gesperrt und unzaehlige Marktstaende breiten ihre Waren am Boden aus. Shirts, Taschen, Silber(?)Schmuck, Seidenschals, Bilder, Kleidung... alles moegliche. Nachdem man Abends nicht so viel machen kann in dem Ort, verbrachten wir jeden Abend nach dem Essen eine Weile mit durch den Markt schlendern. An Tag 1 mal einen Ueberblick verschaffen und dann langsam mit Souveniers & Co Kaufen beginnen :-). Dem einen oder anderen konnte ich dann doch nicht widerstehen *seufz*. Und ich habe jetzt endlcih ein Bild fuer die grosse gelbe leere Wand in meinem Zimmer :-D. Leider hab ichs nicht fotografiert, somit kann ich euch jetz nicht damit begluecken...

Am unteren (oder oberen - wie mans nimmt) Ende des Marktes haben dann die Fruchtshake-Staende ihre STellung bezogen. Ein Shake um ca 50 cent - wer kann da schon wiederstehen... DAS werd ich echt vermissen!

Tag 2 wurde nach dem Fruehstueck mit dem BEsuch eines der schoensten Wasserfaelle SOA begonnen. WOW Ganze 30 m faellt das Wasser in die Tiefe und danach ueber stufenfoermige Kaskaden weiter nach unten.

IMG_4188_wasserfall.jpg

Unter den Stufen haben sich kleine "Seen" gebildet in denen man schwimmen kann. Man fuehlt sich wie in einem Filmsetting. Wirklich total schoen!

Wir wollte zuerst ganz rauf gehen, bis zum Ursprung des Wasserfalls. Nachdem wir aber mit FlipFlops unterwegs waren und es extrem steil, matschig un daher rutschig war, liessen wirs dann doch sein und widmeten uns fuer ca 2 Stunden dem Herumplanschen - JEI^^. Das Wasser war angenehm kuehl - das hat schon was bei der Hitze dort! Nach einer Zeit im Wasser hatten wir fast schon eine Gaensehaut, das soll was heissen ;-).

Den Rest des TAges verbrachten wir mit Essen und dann MAssage... Zuerst eine 30 Minuten Fussmassage, gefolgt von einer 30 min Ruecken/Schultermassage (die, wies in den Laendern anscheinend ueblich ist, auf den ganzen Koerper ausgedehnt wird... nett :-)). So laessts sich leben. Ausklingen liessen wir den Tag mit ueber den Markt schlendern, noch wo ein GEtraend trinken und gegen Mitternacht oder so ins Bett.

Am dritten und letzten Tag besuchten wir zuerst das National Museum, das frueher als Koenigspalast gedient hatte - wie gesagt wenig spektakulaer... danach machte ich mich allein auf den Weg das Stadtchen genauer zu erkunden. Mitten in Luang PRabang befindet sich ein kleiner Huegel den man ueber Stufen erklimmen kann. Man hat einen tollen Ausblick ueber die ganze Stadt, zB den wunderschoenen, dunkelbraunen Mekong :-P.

Danach schlenderte ich noch durch die Stadt, schaute mir die zwei groesseren Tempel (Wats) von innen an und schaute am Rueckweg noch beim Masseur vorbei, der mir spaeter noch zum Verhaengnis werden sollte... *seufz* wenn man DAS nur vorher wuesste...

Die 60min laotische Massage waren wirklich SEHR angenehm! Wirklich toll. Danach liess ich noch eine Pedikuere machen, denn meine fst 5 Wochen durch die Gegend gehetzten Fuesse hatten das bitter notwendig, bevor sie sich auf einer Yogamatte blicken lassen konnten... Tja, die Pedikuere war auch ok. Manchmal ein bisserl unangenehm, aber da dacht ich mir nicht viel dabei, nachdem ich sowas noch nie vorher machen hab lassen...

Tja Luang Prabang ist wirklich ein suesses Staedtchen in dem man gerne einen Tag laenger bleibt als urspruenglich gedacht - was wir auch machten...

Nach 3 Tage in LP gings dann zurueck Richtung Sueden nach Vientiane, unserer letzten Stadt vor dem Rueckflug nach Bangkok. Bevor es aber soweit war standen uns noch fast unpackbare 10 Stunden in einem Autobus bevor. Zurueck durch die Serpentinen... puh...

Wir entschieden uns fuer den normalen Bus um 6:30 morgens, welcher am fruehen Abend in Vientiane ankommen sollte. Schon nach kurzer Busfahrt bereuten wir diese Entscheidung ein wenig, denn die KLimaanlage im Bus war anscheinend nur Dekoration (nachdem dort wo der Einschaltknopf sein sollte nur Kabel rumbaumelten). Es war wohl Klimatisierung genug einfach die Bustuer offen zu lassen und alle Fenster aufzumachen. Gut dass es draussen nur 35 Grad im Schatten oder so hat, da hilft das lueften ja total *AugenverdrehundSchweissausdemGesichtwisch*.
Nach nicht mal 1 Stunde fahrt stoppten wir bei ein paar Marktstaenden am STrassenrand irgendwo im Nirgendwo. Fast alle Leute stiegen aus (es waren ausser uns nur noch 2x2 andere westliche Reisende im Bus...). Und was macht man dann bei so nem Stop?
1. man schluepft irgendwo ins Gebuesch, wenn man Klo-Beduerfnisse hat.
2. Man kauft Kiloweise Gurken als Wegzehrung...(???) und
3. Man kauft ein totes Eichhoernchen und haengt es neben die Eingangstuer wo es vor sich hin baumeln kann...oO...

eh klar, was sonst sollte man auf einer 10 Stuendigen Busfahrt kaufen...:-P

Die 10 Stunden fuehlten sich an wie eine Ewigkeit... Mein Kopf pochte total und Chrisi gings nicht sonderlich gut. Besonders als die Sonne dann langsam flacher Stand und direkt in den Bus scheinte wurde es fast unertraeglich heiss... puh

In Vientiane , der Hauptstadt Laos, angekommen schafften wir nicht viel mehr, als uns ein Zimmer zu suchen und dann in ein Lokal zu setzten um in Ruhe Abend zu essen. Viel war echt nicht drinnen, so geschafft wie wir waren.

Chrisi fuehlte sich nicht wirklich wohl. Sie blieb also im Zimmer vorm TV um auszuruhen, waehrend ich mal die naehere Umgebung erkundete. NAchdems im Umkreis von 5-10 MInuten gehen nicht wirklich was zu sehen gab huepfte ich zuerst schnell in einen "Supermarkt" (in den ein "echter" Laote wahrscheinlich NIE einen FUss hinein setzt...) und dann noch in ein Internetcafe. So gaenzlich unbeeindruckt wie ich von der Stadt zu dem Zeitpunkt von der Stadt war, war das wohl die einzig akzeptable Zeitvertreibsmoeglichkeit fuers erste.

Tja. Die laotischen Jungs im Internetcafe fandens lustig. Ich merkte erst nach 10 Minuten oder so, das ich so gut wie permanent angestarrt wurde... Irgendwann ueberwanden sie ihre Scheu und fragten mich in Laoenglisch ob sie ein Foto von/mit mir machen duerften....oO... Somit ziere ich jetzt, gemeinsam mit einem con einem Ohr zum Anderen grinsenden Laotischen Teenager ein Handy als Hintergrundbild *g*. Wenns jemand gluecklich macht....

Am Rueckweg beim Wasserkaufen lernte ich dann noch einen in Bankgkok studierenden Kanadier kennen, der als "Visum-Tourist" fuer einen TAg nach Laos kam mit dem ich dann noch auf ein Getraenk in eine "Bar" schaute. Somit hatte ich doch noch einen Zeitvertreib gefunden. Das Angebot mir dann die von ihm an diesem Tag eingekauften Souvenirs anschauen zu gehen lehnte ich dann aber doch dankend ab. (Seine Briefmarkensammlung hatte er wahrscheinlich nicht mit :-P).

Viel spannender wurde auch der 2. Tag nicht. Chrisi verbrachte Tag 2 immer noch angeschlagen im Bett um fuer Flug+thailaendische Inseln wieder fit zu sein. Somit erkundete ich VIentiane auf eigene Faus. Wie aufregend *augenverdreh*. Vientiane war wirklich einer der am wenigsten spektakulaeren Orte unserer Reise. Ich erkundete einen Markt, ging durch die STadt, an ein paar Wats vorbei, den Mekong entlang usw. Aber ausser, dass ich sehr oft von Kindern usw angesprochen wurde passierte eigentlich nix. Ja ich bin mich 2mal verlaufen, fand dann aber doch irgendwie wieder zurueck. Wirklcih spannend wars aber echt nicht. Somit waren wir dann im Endeffekt ganz froh, dass wir nur 2 TAge in Vientiane uebrig hatten, denn noch ein Tag laenger waere eher vergeudete Zeit als sonstwas gewesen ehrlichgesagt.

Am Samstag dem 5. September wars dann soweit. Der gemeinsame, spannende TEil der Reise sollte hier ein ENde nehmen. Um halb 8 starteten wir von Vientiane nach Bangkok und von dort gings nach 2,3, Stunden Aufenthalt direkt weiter nach Koh Samui... .

Mehr dazu in Kuerze.
Jetz muss ich erstmal ab in die Sonne :-P.

Eingestellt von chilvia 14.09.2009 11:45 Archiviert in Laos Tagged backpacking Kommentare (2)

Laos TEIL II - Vang Vieng...

oder DAS Negativbeispiel was Tourismus anrichten kann...

sunny 33 °C
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Vorab eine kleiner Hinweis an alle die eventuell mal nach Laos kommen. Solltet ihr dort - so wie wir - die unstillbare Lust auf einen Pumpkin Burger verspueren und diesen dann bestellen... bitte nicht wundern!
Warum? Tja... als ich meinen bestellte fand Mr. Kellner das anscheinend wahnsinnig amuesant. Mir war absolut nicht klar was los war, bis mir ein Maedel erklaerte, dass das Wort "Pumpkin" sowas wie das laotische Pendant zum englischen Wort "fuck" ist... oO.... DAS erklaerte natuerlich einiges...:-D. Soviel dazu.

Aber nun, weiter im Text^^

Als wir es nach ewigem Herumgewarte auf unser Booterl endlcih ans andere Ufer geschafft hatten, hiess es dort - welch Ueberraschung - wieder warten. Man fuehlt sich halt immer ein bisserl Unsicher, wenn man fuer eine Busfahrt oder so zahlt und dafuer einen Schmierzettel mit ein paar Krakeln drauf erhaelt, als "Beleg". Nach einer Stunde oder so wurden wir dann aber doch abgeholt und nach Pakse gebracht. Sehr unspektakulaer, aber was solls. Dort fahren nunmal die Busse weg...

Am Abend gings dann zum busbahnhof zum "VIP Nachtbus". Wie man sich das vorstellen kann? Das fragten wir uns auch... Lustig war mal als erstes die Bus-Stewardess in blauem Kostuemchen mit Huetchen und so :-D die ging dann spaeter auch allen ernstes durch und verteilte Wasser, und Schnitten und Mini-Milch-Packerl und so Zeugs. Naja, als wir in den Bus reinkamen dachten wir noch, ja, schaut doch ganz gut aus. Wie ein Bus vollgepackt mit Stockbetten in Einzelbettgroesse. Wir brauchten halt ein paar Minuten um herauszufinden, dass EIN Bett fuer ZWEI Personn gedacht war. Anscheinend war der Bus nach asiatischen Verhaeltnissen bemessen. Somit wars eine eher "kuschelige" Fahrt von Pakse nach Vientiane.

ca 12 Stunden spaeter oder so gabs Zwischenstop in Vientiane wo wir uns den "Luxus" einer vollklimatisierten Scandinavian Bakery mit englischem Fernsehen goennten um die Wartezeit zu verkuerzen.

Am NAchmittag kamen wir dann am Ziel der Reise an: Vang Vieng.

Na das nenn ich mal Kulturschock der anderen Art oO. Ein Ort, der wies scheint, eigentlich nur um den Tourismus herum gebaut wurde. ca 50 keine Cafe-Restaurants, die all annaehernd gleich aussahen, mit annaehernd gleicher Speisekarte, die immer mit "Breakfast" beginngen, wo's dann Continental, English usw als Auswahl gibt und Banana/Pineapple Pancakes und mit etwas Glueck evtl. auch laotisches Fruehstueck (Suppe)... puh... Als ob das nicht schon genug der vorherrschenden Entfremdung waere gibts in jedem dieser Dinger einen Fernseher mit DVD-Player der ueberall und immer wieder (und das anscheinend schon seit Jahren, weils sogar im Lonely Planet so drin steht ...) FRIENDS.... ja genau die Fernsehserie Friends... Staendig hoert man ueberall "I'll be there for you blablabla...".... aergstens...

Tja, warum aber ist Vang Vieng (aka VV) so bekannt? Wir wusstens bereits, da es anscheinend ein "must" fuer alle Backpacker der Region ist, bzw zumindest von allen so erzeahlt wurde, dass wir dachten, ok da muessma auch hin. Anscheinend wird VV zT sogar in einem Satz mit Bangkok als Traveller hub erwaehnt... naja... anyway... Wofuer ist VV also bekannt? Na fuers tuben natuerlich, eh klar :-P. Mit Tube ist hier das englische Wort fuer den Schlauch eines Reifens gemeint, eines Traktorreifens. Die kann man ausborgen und damit den Fluss entlang "tuben" was total schoen ist weil rundherum die Landschaft einfach genial ist! (Bilder gibts fruehestens wenn Chrisi die Fotos ihrer Unterwasserkamera entwickelt hat... zwecks Spritzwasserschutz und so...).

Wir borgten also vormittgs unsere Tubes aus und tuktukten zum Fluss, wo wir dann - so gut wie alleine - uns das tuben mal anschauten. Es war echt total schoen und entspannend so ganz allein den Fluss entlangzutreiben. Toll eigentlich. 1.5 Stunden lang idylle und Ruhe pur. Tja... man fragt sich wahrscheinlich immer noch: was ist so besonders dran?

Gegen Nachmittag verwandelt sich der Beginn der Tubing STrecke in den "laotischen BAllermann". Es gibt entlang des Flusses Bars, an denen man "Halt" machen kann und dann mit Tigerwhiskey oder LaoLao oder sonstwas abgefuellt wird. Anhalten tut man dort mittels Seil, das einem zugeworfen wird um an Land gezogen zu werden. Ist ja recht lustig. Unmengen von Menschen auf engem Raum, tanzend, grossteils betrunken...

Dann gibts viele lustige Dinge wie Seile zum in ca 8m Hoehe uebers Wasser schwingen und reinspringen und Rutschen usw. Echt lustig!

Weiter gings dann zu Bar Nr. 2. Wie wir feststellten noch viel aerger als Bar 1...
Das erste was man dort sah: Schlamm... ueberall... rechts, links, vor uns, unter uns, auf den Menschen um uns, um die Menschen um uns... Unser erster GEdanke: NO WAY - nicht mit uns... Tja... kaum geht man dann ein paar Schritte RIchtung BAr merkt man, das man wohl kaum eine wahl hat da alles so rutschig und glitschig ist, dass man spaetestens beim VErsuch Volleyball zu spielen oder nur daneben zu stehen mitten im Schlamm landen oder das Zeug von irgendwelchen uebermotivierten Typen einfach draufgepappt bekommt....

Somit endeten auch wir schlammbepackt *gg*. Als dann auch noch der Monsunregen einsetzte wurde es wirklich glitschig lustig. Wir machten uns auf den Weg ein Tuktuk zu nehmen, mussten aber vorher ueber einen schmalen schhlammigen WEg vorbei an Reisfeldern um dorthin zu gelangen. Und das im halbdunkeln bei Monsunregen - ein Erlebnis^^. Ein Erlebnis bei dem 3 von 4 Personen irgendwo im Matsch und Gestruepp landeten...

Lustig wars allemal. Eine schraege Stadt. Echt schlimm eigentlich. Ausser touristen gibts dort eigentlich nur Touristen. Pancake/Fruitshake-Staende. Tubing und Beerlao-Shirts in 100 Variationen und Fake Roxy und Billabong Badeshorts... und das gepaart mit "Friends"... Ich hab die Anfangsmusik zT immer noch als Ohrwurm... puh....

Soviel dazu...

Nach 2 Tagen gings dann wieder weiter nach Luang Prabang. Dazu dann aber mehr beim naechsten Mal. Frau muss naemlich ins Bett^^.

Eingestellt von chilvia 08.09.2009 06:13 Archiviert in Laos Tagged backpacking Kommentare (1)

Budget accommodation in Laos

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Sabadi aus Laos... TEIL I

eine Geschichte von Happy meals, friends und komischem Getier...

all seasons in one day 33 °C

So... da sind wir also. Nach einer irren Irrfahrt durchs ungewisse schlussendlich doch wieder am Mekong angekommen. Per Miniboot, vollgepackt mit Leuten und Taschen und so uebersetzten wir zum anderen Ufer nach Don Det, einer der unzaehligen Mekong Inseln.

boot_don_det_.jpg

Nach ein paar Minuten planlosem Herumirrens wurde uns klar, warum diese Insel als idealer Ort fuers faul in der Haengematte Herumhaengen angepriesen wird...Wirklich viel zu tun gabs dort naemlich nicht ...

hammockdon_det.jpg

Andere Laender - andere Sitten. Auch hier ists wieder mal der Fall. Laoten lassen sich nicht stressen. Ein Sprichwort sagt: Die Vietnamesen bauen den Reis an, die Kambodschaner sehen ihm beim Wachsen zu und die Laoten hoeren ihm beim Wachsen zu.... tja...

Nachdem wir ca 10 Minuten um die Bambushuetterln herumgewuselt sind, fuehlte sich dann endlich mal einer zustaendig "Mr. B"^^ und wir bezogen unsere Huette fuer die naechsten Tage/Naechte... Ein Schnaeppchen um ca EUR 1,3 pro Person u Nacht... .

Abends auf der Suche nach Essbaren stellten wir dann fest, dass die Insel recht ausgestorben war. Dafuer gabs neben normalen Speisekarten auch "happy menues". Was das ist? Naja... anscheinend die laotische Variante zu niederlaendischen Coffee shops. Da gibts dann happy fruitshakes, happy pancakes oder sogar happy mash potatoes (Erdaepfelpuerree...) pfff... Was das "happy" genau ist, weiss man halt nicht, irgendwas zwischen Marijuana, Opium und irgendwelchen SChwammerln wirds schon sein... OO

Sonnenuntergang am Mekong....
mekong_don_det.jpg

Am naechsten Tag schliefen wir mal laenger. Nachts bekamen wir besuch... ploetzlich stellte die Chrisi kreischend fest, dass es sich ein Hund bei uns im Bambushuetterl gemuetlich gemacht hatte. Tiere gabs ja echt genug auf der Insel. Ueberhaupt hab ich in meinem ganzen Leben noch nie so viele Tierbabies gesehen wie in den letzten Wochen. Staendig laufen Kueken, Katzenbabies, Welpen, Kaelber, Ferkel uswusf irgendwo rum, am liebsten mitten auf der STrasse.... Anscheinend sind die Tiere hier genauso fruchtbar wie die Menschen... Denn so viele schwangere Frauen wie hier hab ich auch noch selten wo gesehen. Vielleicht liegts aber auch daran, dass es nur bis ca 22 od 23 Uhr Strom gibt und dann alle Lichter und TVs ausgehen... Irgendwie muss man sich ja die Zeit vertreiben... :-P. Wie auch immer - ich schweife ab.

Nach dem Aufstehen verquatschten wir den halben Tag mit anderen Travellern und machten uns gegen Nachmittag mit 2 Fahrraedern auf den weg die insel zu erkunden. Tja... war ganz lustig, vor allem aber dreckig, da die Strassen - oder besser Trampelpfade - durch den naechtlichen Monsun einer grossen Wasserpfuetze glichen.... Das vor sich hin Radeln, bei gefuehlten 35 Grad im Schatten hatte es also wirklich in sich... Nachdem bei der Rueckfahrt 2 Mal meine Kette runterging und ich erst mit Hilfe der freundlichen Inselbewohner wieder weiterradeln konnte, beliessen wirs dann dabei und liessen den ABend mit ein paar anderen Reisenden bei einem gemuetlichen Beerlao - dem ganzen Stolz der Laoten - ausklingen. Wer konnte auch ahnen, dass ein "grossen Beerlao" gleich 650 ml sind...oO...

Don Det war zwar unspektakulaer, aber doch sehr schoen und die Reise wert , so mitten im Mekong gelegen und abseits von allem Trubel...

DAS sollte sich aber bald aendern, denn die Reise fuehrt dann weiter ins unter Indochina-Backpackern beruehmt beruechtigte Vang Vieng... - Ein Kulturschock der anderen ARt....

Mehr dazu gibts in Kuerze...

Eingestellt von chilvia 03.09.2009 06:43 Archiviert in Laos Tagged backpacking Kommentare (1)

Angkor WHAT?

oder zwischen Tomb Raider, Ballermannflair...oO... und Aschenputtel irgendwo im Nirgendwo...

sunny 35 °C
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So... wie man aus meinen Blogs zwischen den Zeilen wohl schon herauslesen konnte, ist hier 1. alles anders und 2. als man denkt... Entsprechend sitz ich noch nicht im Bus Richtung Sueden sondern in einem kleinem Kaff nahmens Pakse, dem Dreh- und Angelpunkt der Busverbindungen und warte noch ueber 2 Stunden bis es weiter geht. ok. Dann sind wir halt mal produktiv^^

Wo bin ich stehen geblieben? Aja... HCMC haben wir hinter uns gelassen und sind auch ohne groessere Probleme in Siam Reap angekommen per Flug und mit einem Moped in die Stadt in ein Guesthouse geduest.

Eingecheckt, mit den Fahrern was ausverhandelt fuer morgen, Sachen ausgepackt, umgepackt usw und ab zu den schwimmenden Doerfern auf dem See zwischen Siam REap und Phnom Phen. Schon schraeg, was man so sieht wenn man mit dem Moped durchs Land duest. Und noch schraeger wenn man waehrend der Fahrt erklaeren soll, warum Adolf Hitler so war wie er war...oO... naja...

Land und Leute sind anders als in Vietnam. Leute irgendwie freundlicher die Landschaft viel flacher. Die haueser auf Pfaehlen gebaut um den schwankenden Wasserpegel auszugleichen. Kinder, tiere, alles laeuft wieder mal quer durch die GEgend. Selbst am See, per Boot, wird gebettelt! Von Kindern und erwachsenen Frauen gleichermassen... Das war in Vietnam auch so gut wie nie der Fall. hm.

Wobei die innenarchitektur war hier nicht minder beindruckend :-P. Das Haus wurde wahrscheinlich per Mr. Bean Taktik ausgemalt: Alles rausrauemen, Farbkuebel, Dynamit und tata: alle Waende und decken erstrahlen je Stockwrk in giftigem gruen oder grellem rose-lachs-ton.... huebsch. Klimaanlage hatten wir keine. Puh, das wuerd ich mal als heisse Naechte bezeichnen...

Siam Reap selbst ist WIRKLICH touristisch. Es gibt sogar eine eigene "Pub-Street" die bis 4h morgens zum bersten gefuellt ist... aber dazu spaeter noch mehr.

An Tag eins gings dann frueh ins Bett und nicht viel spaeter auch schon wieder raus. Um 4:00 war Abfahrt nach Ankor Wat um den tollen Sonnenaufgang zu sehen. War zwar hart - aber es war die Muehe wert!

angkor.jpg

Es waren nur wenige Wolken am Himmel als die Sonne sich ihren Weg hinter den Tuermen des Tempels emporbahnte. Bevor man die Sonne ueberhaupt sehen konnte, kamen ihre staendigen Begleiter auch schon hervor: die Schweissperlen...^^

Angkor ist definitiv sehenswert! Eine Riesengrosse Tempelanlage bestehend aus einer vielzahl "stein"alter Gemauer. von beindruckendem Ausmass.

angkor_2.jpg

Wir waren am ersten Tag nach Sonnenaufgang knapp 2 Stunden in Angkor Wat, dem bakanntesten Tempel und danach noch weitere 4 Stunden ohne Pause unterwegs durch die anderen Tempel. Die "kleine runde" betraegt ca 17km und man wird per TukTuk (aka Moped-Rikscha) von Tempel zu TEmpel gefahren. Klingt entspannend - ist es aber nicht ;-P.
Warum nicht?

Tja, lauf du doch mal 4 Stunden lang in der Prallen Sonne durch alte Gemauer und erklimme 1000e von unfoermigen Stufen...

und lass dich nebenbei noch unzaehlige Male von kambodschanischen Kindern nerven, die dir irgendwas verkaufen wollen. Wir haben ja die Theorie, dass die Kinder im Englischunterricht nicht mit Dingen wie "wie heisst du" oder "woher bist du" anfangen, sondern als erstes die saetze
"wanna buy scarf?"
"ten for one dollar" (10 postkarten od. armreifen...)
oder einfach "one dollar" (ohne was zu verkaufen) lernen.

Man mag jetzt sagen das klingt herzlos. Und ja, beim ersten TEmpel tun einem die suessen kleinen Kinder (manche sicher noch nicht mal 6) mit ihren grossen dunklen Augen schon noch total leid und man wuerd am liebsten jedem von ihnen einen Schal, Postkarten, Reisefuehrer und Armbaender abkaufen. Aber.... ja, ABER, wenn beim betreten und verlassen und beim besuchen eines jeden Tempels von Scharen von kindern verfolgt und hartnaeckigst belaestigt wird, dann wandelt sich dieses Mitleid bald. Es wandelt sich in das Beduerfnis ihnen ihre Postkarten ueber den Kopf zu ziehen und ihre Schals was weiss ich wo hin zu stopfen.... Wer schon mal dort war weiss wahrscheinlich was ich meine... ^^

Beindruckend sind die Tempelanlagen aber allemal. Einerseits wie gut diese noch erhalten sind, obwohl ca 5000 JAhre alt, aber auch dass diese nicht, wie man vermuten koennte, "eh alle gleich" sind. Einer der Tempel war auch Schauplatz fuer die Dreharbeiten zum Film Tomb Raider mit Angelina Jolie. Und wer einmal dor war, kann auch wirklich verstehen warum!

Tag eins wurde Mittags ein Nickerchen gehalten und dann gings ein bisserl einkaufen am Markt. Ein huebsches, unkompliziertes Kleid fuer den Abend und ein Ersatz fuer die EXTREM schmutzige TAsche mussten her. kein Problem^^.

In unsere neuen Kleider gehuellt gings dann abends ins "Zentrum" - JAAAAA nach 3 Wochen endlich mal was noch nicht versifftes, sauberes, ansehliches anziehen. SOWAS haben wir hier in dem Ausmass echt noch nicht gesehen. Wie auf Mallorca - hab ich mir sagen lassen... Alles Touristen, Reisende , mehr od. minder betrunken auf der Tanzflaeche abtorkelnd... Aber doch irgendwie lustig. Man lernt halt so allerhand unterschiedlichste Menschen aus aller Welt kennen - das hat schon was...

Tag 2 bestritten wir nach langem Schlafen dann noch die grosse Tempel-Runde, die nicht ganz so anstrengend war, weil die TEmpel weiter auseinander und somit mehr Fahrtzeit im TukTuk zum Ausrasten bleibt. Toll war auch, dass es genau nach dem Besuch des letzten Tempels zu regnen Begann... Jaja, da sind sie wieder, die reisenden Engel ;-).

Abends gings dann ein weiteres mal auf den "kambodschanischen Ballermann". Muss man ja doch ausnuetzen wenn mal soviele Traveller auf einem Haufen anzutreffen sind. In Vietnam hatten wir das ja kaum.

2 Tage und 3 naechte in Siam Reap waren dann aber auch wirklich genug...

Bloed nur, dass wir irgendwie beide verschlafen haben am letzten morgen und durch das Klopfen eines Angestellten geweckt wurden. Innerhalb von 5 MInuten waren die Rucksaecke gepackt und wir reisefertig. Vor lauter gehetze hab ich dann meine Schuhe vergessen *heul*. Im Zimmer extra noch 3 mal gecheck ob alles dabei war, hab ichs total verdraengt gehabt, dass meine Sandalen - nach Hausbrauch - mit 30 Paar anderen Schuhen noch vorm Hotel standen.... grml.... dabei hatte ich meine Birkenstocks so gern... :-(. Verhandlungen mit den Kambodschanischen Busfahrern und so waren nicht wirklcih erfolgreich, weil wir sowieso spaet dran waren. Habs sogar geschafft mit dem Hotel zu telefonieren und die dazu zu bringen, meine Schuhe zu identifizieren und sie wollten sie auch per Moped zum Busbahnhof bringen... aberkeine Chance... Der Bus waere fast ohne mich, aber mit Chrisi und meinem Rucksack gefahren... Tja.... so gings halt ab Richtung NOrden...

Der Bus in den wir da verfrachtet wruden war nicht, wie wir urspruenglich vermutet haben, voller Touristen sonder ganz im GEgenteil. WIR waren die einzigen. Lustig^^. Keinen Plan wo der rumdueste. Irgendwann blieb er stehen wir wurden aufgefordert auszusteigen. Nach ein paar Minuten wurden wir von einem TukTuk woanders hin gefahren... Man muss halt en gewisses Grundvertrauen haben xD. Und wieder in nen Bus mit alles Einheimischen, uns "unauffaellig" anstarrenden Menschen.

Anhand des Sonnenstandes konnte ich waehrend der naechsten 10 stunden oder so nachvollziehen, dass wir zumndest in die richtige Richtung fuhren *g*. Die Strecke waer ja nicht so lange, aber die "Strassen"... puh... eher ene Buckelpiste, oder eine Schlaglochparade mit flachen Stuecken dazwischen...

Wir kamen dann, zu unserem ERstauenen auch bei Sonnenuntergang in Stung Treng an, wo wir, vereinbarungsgemaess uebernachten sollten um am naechsten Tag die Grenze zu Laos zu passieren. So wars dann auch. NAch einer NAcht in den wohl abegegammeltsten Zimmern die wir je hatten gings per PKW zu 6t zu den Grenzhuetterln. Funktionierte problemlos, da wir unser Visum ja schon vorab beantragt hatten. Nach einem Abstecher zu einem tollen Mekong-Wasserfall kamen wir dann gegen Mittag ENDLICH an unserem Ziel an. Den 4000 Inseln im Mekong im Sueden von Laos.....

Aber Laos? DAS ist dann wieder eine andere Geschichte.
Also schaltet auch naechstes Mal wieder ein wenn es heisst: Spannende Geschichten aus dem Leben der Silvia A.

Eingestellt von chilvia 27.08.2009 20:01 Archiviert in Kambodscha Tagged backpacking Kommentare (2)

...die letzten Tage in Vietnam...

ein Kurzbericht ;-)

sunny 33 °C
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So.... nun waren wir in Ho Chi Minh City angekommen. Bereits die letzte Stadt in Vietnam, die wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen sollten - wie philosophisch...

Saigon ist bei weitem die westlichste Stadt die wir in Vietnam vorfinden sollten. "Richtige" Shops und ein Backpackerviertel mit Bars...

Maerkte gabs auch hier in Huelle und Fuelle mit leckeren, spottbilligen, exotischen Fruechten...

fruits.jpg

Untertags liessen wir uns von Roy und Freund per Fahradrikscha durch die Stadt kutschieren... ein Rundfahrt. Interessant waren die vielen buddistischen Tempel die an diesem Tag total ueberfuellt waren... warum? Hab ich nicht verstanden... irgendwas von wegen das Jahr haette 13 Monate hat der Rikscha-
Typ geschwafelt.... hmmm.... keinen Plan....

Ho Chi Minh City... wirkt hier aber verkehrsberuhigt ;-)

IMG_3450.jpg

Wir haben uns dann auch angschlossen und einen Kaefig voller MIni-Voegel gekauft und diese sozusagen den Goettern gewidmet und uns was gewunschen dabei... war suess irgendwie. Die armen Dinger haben uns ja auch echt leid getan, da so in den KAefig eingepfercht.

Das Kriegsverbrechen-museum war total tragisch. Echt grauenvoll und deprimierend was da im VIetnam Kireg so vor sich gegangen ist. Puh... da vergeht einem Mal alles. Werd da nicht naeher drauf eingehen....

Abends stuerzten wir uns dann trotzdem zum ersten Mal auf unserer Reise ins Nachtleben, welches, zugegebenermassen NICHT vietnamesisch war...
Bei guenstigen Cocktails liessen wir zuerst den Abend gemuetlich ausklingen um dann mit anderen Backpackern zu tratschen, tanzen und zu feiern bis in die Morgenstunden. Der naechste Tag war dann denklich unproduktiv... Lange schlafen und dann mit ein paar anderen Travellern ab zur Ganzkoerpermassage und Gesichtsbehandlung *chch* - sehr nett. Und danach auf ein Bier in eine Bar und danach noch im Park dort rumgammeln.

Eine lustige Zeit dort... mehr wird nicht verraten ;-).
Am Samstag gings weiter zum Flughafen und dann nach Kambodscha ins total beeindruckende Angkor Wat...

Mehr dazu gibts im naechsten Eintrag...

(Bin mittlerweile in Laos, da ist das mit dem Internet usw so ne Sache... *seufz* darum muss ich mich kurz halten...)

Eingestellt von chilvia 27.08.2009 06:09 Archiviert in Vietnam Kommentare (3)

On the road again....

Head out on the highway........lookin' for adventure.... *sing* .... born to be wild :-)

sunny 33 °C
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Nachdem wir uns von Minh - einem 57-jeahrigen, fuer vietnamesische Verhaeltnisse SEHR gut englisch sprechenden, Vietnamesen (diente als Offizier im Vietnamkrieg) ueberzeugen liessen mit ihm und einem Kollegen am Motorrad die Marmorberge, das UNESCO Weltkulturerbe in My Son und das wunderschoene Hochland Mittelvietnams entlang dem historisch bedeutsamen Ho Chi Minh Trail am Motorrad zu erkunden, wurden wir Sonntag um 9 vorm Hotel abgeholt.

ich_am_bike.jpg

Unsere Rucksacke auf den Gepaeckstraeger der 2 Bikes geschnallt und ab ging die Post.
Der Verkehr hier ist echt ein Wahnsinn... Verkehrsregeln sind sowas wie Richtlinien wuerd ich mal sagen. Jeder faehrt wies im passt. Jeder ist fuer sich selbst verantwortlich und macht durch lautes Hupen staendig auf sich aufmerksam (siehe auch vorletzter Blogeintrag ;-)) . Wir durften somit unsere ersten Geisterfahrten unseres Lebens bestreiten (na wenn man auf die andere STrassenseite muss, warum soll man dann rechts fahren... so bloed koennen ja wieder mal nur die Europaer sein :-P).

Rund 600 Kilometer legten wir in 3 Tagen zueruck. Eine Aufregende Reise durchs Hochland gepaart mit vielen interessanten Geschichten und Stops along the way. Die Leute am Land sind total freundlcih. Staendig winken Kinder im Vorbeifahren und schreien "Hallo" (wahrsch. das einzige das sie auf englisch koennen *fiesbin*). Zu essen gabs das, was unsere 2 Jungs orderten - im Regelfall lecker^^.

Zuerst verliessen wir die Stadt Hoi An durch ein kleines NAchbardorf und fuhren auf besseren Trampelpfaden quer durchs Land vorbei an Hochzeitsgesellschaften und dem taeglichen Leben an nem Sonntag. Die ersten Stopps waren eine kleine Toepferei/Dachziegelherstellung (alles per HAnd) und eine kleine Weberei, die zur Zeit Baumwolle, im Fruehjahr Seide webt. Interessant... Man denkt ja nicht wirklcih drueber nach, wo das Zeugs das wir anhaben wirklich herkommt...

In den folgenden Tagen sahen wir neben dem faszinierenden Hochland/Urwald eine Vielzahl von interessanten Pflanzen usw. So ungefaehr im Stundentakt hielten wir an um uns von Minh etwas zeigen zu lassen oder uns mit vietnamesischem Kaffee, Zuckerrohrsaft, Sticky-Rice-Baellchen zu staerken.

Nicht gekostet (gabs aber auch dort nicht\) haben wir den bekannten "Wiesel-Kaffee" - eine Spezialitaet... Was das ist? Ich dachte einfach eine spezielle Sorte... nein.... falsch gedacht. Wiesel Kaffee ist naemlich echt beschissen :-P. Wiesel fressen die reifen Kaffeebohnen, verdauen sie und kacken sie wieder aus... Das wird dann gesammelt, gefiltert (oder was auch immer) und aus den Kaffeebohnen dann angeblich "leckerer" KAffee gekocht...oO... sehr skurril... aber naja, jeder nach seinem Geschmack...

Interessant waren besonders:

- Ananaspflanzen
- Mangobaume
-Guavenbaume
- KAffeeplantagen
- Pfefferstauden/reben
-Kautschukplantagen
-Erdnussplantagen
und wieder mal: unzaehlige Reistrassen :-)

Wusste gar nicht dass so viel Zeugs hier waechst...

Wier hielten ausserdem am Tag 2 bei einem total schoenen Wasserfall zum Schwimmen,
besuchten einige Minderheitenvoelker die zT in Lehmhuetten wohnen. Weiters besuchten wir auch ein Waisenhaus, das anscheinend von internationalen Hilfsorganisationen finanziert wird. Echt herzergreifend, wenn man noch nicht mal 1 Jahr alte Babies sieht die ohne Eltern dort aufwachsen muessen... da kann man verstehen, wenn Leute einfach Kinder aus solchen Heimen adoptieren wollen, so suess wie die sind... schon total traurig...:-/

Dass die Strasse den Autos/Motorraedern & Co gehoert ist anscheinend eine westliche Erfindung die sich noch nicht bis nach Vietnam rumgesprochen hat. Hier wird halt mal auf einer Strasse gespielt, gesessen, geraucht, Mais usw getrocknet oder sonstwas gemacht. Die Strasse gehoert allen^^ (oder keinem?!).

Insgesamt aber eine sehr tolle Erfahrung die schwer in Worte zu fassen ist, weil sehr viele Eindrucke staendig auf einem einprasseln. 3 Tage lang Land und Leute zu sehen, abseits der Touristengebiete zeigt einem, wie das Land zT wirklich ist..Die VIelfalt der Landschaft und der Pflanzen und auch die freundliche Neugier und das interesse der Menschen, die grossen Kluften zwischen Stadt und Land, arm und Reich

Dienstag Abend sind wir dann in Quang Ngai angekommen. Ihr kennt Quang Ngai nicht? Tja, wir bis vor Kurzem auch nicht hihi. Dort verirrt sich sicher nur selten ein Tourist hin, so wie die uns alle angeguckt haben. So einige waeren da fast in Laternenmasten geknallt oder ueber Sessel gestolpert. Jeder (besonders) die Maenner, wollten dass wir uns zu ihnen setzen und mit ihnen was Trinken (obwohl die eh nicht mit uns reden konnten, mangels Englischkenntnissen..). War aber doch amuesant, mal die Attraktion des Tages zu sein. Eh klar bei unseren schoenen Nasen und unserer tollen weissen Haut - haha. ( He, wir sind aber sogar schon braun geworden... mit den Viets koennen wir da aber nicht mithalten.) Die halten uns eh fuer verrueckt, weil wir so halbnackt rumlaufen und nicht wie sie, mit 3 Schichten Pullis, Hosen, Handschuhen und Gesichtsmasken jedes Fleckerl Haut vorm Braunwerden schuetzen *g*

In einer ruhigen Stunde ging dann wieder mal die Bloedelei mit uns durch. Zu viele Hotelzimmer mit eigenwilligem Stil haben uns dazu animiert, uns mit vietnamesischer Innenarchtiektur auseinander zu setzen.

Vietnamesische Innenarchitektur fuer Anfaenger:
Regel # 1: Die Waende muessen eine moeglichst helle Farbe haben (Pastelltoene bevorzugt) damit diverseste undefinierbare Flecken und Schmutz gut sichtbar sind und den Gaesten dadurch eine wohnliche Atmosphaere geboten wird.

Regel # 2: Kontraste setzen! Die Vorhaenge muessen eine moeglichst nicht zum Rest der Einrichtung passende Farbe haeben (besonders toll: giftgruen oder Kombinationen mit Pink).

Regel # 3: Der Raum hat Luftloecher zu haben damit unsere Freunde, die Ameisen, Spinnen und Kakerlaken nicht im Freien schlafen muessen

Regel # 4: In jedem Raum muss sich zumindest ein absolut sinnfreier Gegenstand befinden der glaenzt und/oder glitzert... (zB nicht funktionerende Lampen oder undefinierbare Wandbehaenge)

Regel # 5: Egal wie agefuckt die Bude auch sein mag: ein Fernseher MUSS drin stehen!

Regel # 6: Wenn man sich keine Bilder leisten kann, dann kann man auch einfach ein Loch in die Wand bohren oder auch nur den Nagel aufheangen - auch sehr dekorativ ;-)

Regel # 7: Wer braucht schon Fenster? So eine unnoetige Erfindung...

Regel # 8: Funktionierende WCs und Duschen sind Luxus. Wenn sie funktionieren sind sie so anzuordnen, dass man auf dem WC sitzend duschen kann :-)

Regel #9: Strom und Wasserleitungen sidnd moeglichst sichtbar anzubringen und sollen daher moeglichst viel Raum durchqueren. (auch sehr schick)

Weitere Regeln koennen kostenpflichtig, gegen Ueberweisung auf mein Konto erworben werden. Preis je Regel: 100.000 Dong (fuer vietnamesische Einheimische 50.000 Dong ;-)).

Liebe Gruesse aus der Ferne sendet euch Silvia

(die nach 17-stuendiger Zugfahrt in Saigon (aka Ho Chi Minh City) angekommen ist)

Eingestellt von chilvia 20.08.2009 09:48 Archiviert in Vietnam Tagged backpacking Kommentare (3)

Relaxing in Danang and Hoi An...

travellerspoint & shopoholics' heaven ;-)

sunny 35 °C

Wenn man Reissaecke, Bananenstauden, 3 Meter lange Bambusrohre, Kloschuesseln, 4-koepfige Familien, lebende Huehner und/oder Schweine und sogar ganze 4-koepfige Familien auf einem Moped/Mortorrad transportieren kann, dann ist wohl ein ca 14kg schwerer Trekkingrucksack keine grosse Herausforderung fuer einen Vietnamesen :-).

bike_transport.jpg

Entsprechend liessen wir uns von 2 Bikern vom Bahnhof in Danang (nahe Hoi An) zu einem Guesthouse bringen. "Hoa's place", laut Auskunft eines Amis den wir am Weg von Sapa nach Hanoi im Zug getroffen haben, ein beliebter Travellertreff.

2 Tage ausspannen und die unendliche Leichtigkeit des Seins geniessen stand am Programm. Bei Pineapple pancakes, Mango-shakes, Sonnenschein und Sandstrand ist das keine all zu schwierige Herausforderung :-). An Tag 1 wurden wir auch gleich von der Sonne gekuesst. Wobei Chrisi wohl eher mit der Sonne gefummelt hat, ihrer roten Hautfarbe nach zu urteilen ;-).

strand.jpg

Neben Geckos waren dort auch tatsaechlich einige Reisende vor Ort. so zb eine knapp 60-jaehrige Australierin die gerade die Uni in Brisbane fertig hatte und wieder fuer einige Wochen nach Vietnam ging, wo sie bis vor kurzem gearbeitet hatte. Sie teilte uns auch eine Weisheit mit, die ich euch nicht vorenthalten kann.... neamlich dass das vietnamesische Wort fuer die Suedfrucht "Pomelo" (so einh riesen Grapefruit-/Orangeverschnitt) "boy" lautet... Man sollte sich aber davor hueten, dies auf einem Markt oder so zu verlangen, denn mit unsrer tollen, westlichen, falschen Aussprache koennte es passieren, dass wir dann mit was ganz anderem bedient werden - anders betont heisst das Wort naemlich auch was anderes als Pomelo - naemlich "Riesenpenis"... ups....

Auch eine Gruppe Oesterreicher war vor Ort (Chrisi hatte so ihre Probleme unseren Sprachkauderwelsch Oberoesterreichisch meets Steirisch zu verstehen ;-) ).

Ein Highlight war aber definitiv das Schwimmen bei Mondenschein und fluoriszierendem Plankton das total genial funkelte :-). (Dabei wollten wir so frisch geduscht zuerst gar nicht nochmal ins Wasser...).

Nach 2 Tagen weiter nach Hoi An... WOW! So viele Schneidereien auf einem Fleck hab ich ja noch nie gesehen!
Der Geist war willig, aber das Fleisch dann doch schwach.... Wir wollten eigentlich nix schneidern lassen, im Endeffekt waren die tollen Seidenkleider zu Spottpreisen und die massgeschneiderten Schuhe dann doch staerker *seufz*. Ihr kennt mich ja; wie soll ICH da widerstehen koennen wenn man sich ab 10 dollar (= ca 7,5 EURo) klamotten schneidern lassen kann ?!?!?!

Gemeinsam mit anderen bisher angehaeuften Sachen sind somit 7kg Zeugs auf den Weg nach Hause (per Luftpost)...

2 Tage wurden in Hoi An verbracht. Eine gemuetliche Stadt in der es von Auslaendern/Touristen nur so wimmelt.

Hoi Ans bekannte Laternen:

laterne_hoi_an.jpg

Hoi Ans Traumstrand:

strand_hoi_an_2.jpg

Am zweiten Abend haben wir uns dann einen Riesen Meeresfruechte Mix-Teller gegoennt in einem fuer vietnamesische Verhaeltnisse sehr luxurioesen Restaurant. Die Kellner fanden uns mindestens genauso lustig wie wir, als wir beim Knacken und Oeffnen der Krabbe und so unsre Schwierigkeiten hatten ;-). Wir haben sicher schon den Ruf der verfressenen Europaer hier... die Viets ernaehren sich anscheinend echt nur von Reis, Nudelsuppe (Pho) und Gemuese und bisserl Fleisch....

Reis gibts uebrigens in unzaehligen Varianten. Ein Tage ohne Reis, ist kein Tag - oder so :-P

Unser Favorit: der sogen. "sticky rice" - Klebereis, besonders lecker suess mit erdnuessen in BAnanenblaettern gegrillt (?) oder auch frittiert mit vanillecreme oder so gefuellt. (HA jetzt weiss ich auch endlich woraus diese klebrigen, zaehen suessen Baellchen beim Running Sushi gemacht werden: tata: aus REIS^^).

ansonsten gibts noch die folgenden abwechslungsreichen Varianten bzw Verwendungsmoeglichkeiten:
-gedaempfter Reis
-gedaemfpfter Reis mit Soja
-frittierter Reis
-Reisnudeln
-Reis"paper" (duenne knusprige Fladen aus Reismehlzuegs)
-Reiswein
-Reiswhiskey
-Reisstroh/ und Huellen zum Ofen heizen u/o Feuer machen
-Reisstroh als Komponente zum Haus bauen (gemischt mit Lehm)...
und sicherlich mindestens 100e mehr^^

Von Hoi An aus holten uns am Sonntag morgen unsere 2 Motoradfahrer (easy rider) wieder vom Guesthouse ab.

dazu mehr in der naechsten Episode ;-).

Eingestellt von chilvia 20.08.2009 09:15 Archiviert in Vietnam Tagged backpacking Kommentare (0)

und eine weitere Woche...

und ein weiteres Update aus dem spannenden Leben der Silvia A.

30 °C
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ok, vorab mal: meine Rechtschreibung ist eigentlich nicht so schlecht, wie man nach meinem letzten Blogeintrag vermuten wuerde... Ich schiebs mal auf komische Tastatur, Zeitdruck und das finstere Zimmerl.... soviel dazu...

Aber jetz zu den News:

Die Zeit vergeht wie im Fluge... Jetz bin ich schon ueber eine Woche hier und die Conny macht sich grad auf den Heimweg... :-( *einTraenchenschnellausdenAugenwisch* (aber eines ist gewiss: DAS war sicher nicht unser letzter Trip *zuConnyschiel*.

1 Woche spater ist man um EINIGE Erfahrungen reicher:

Survival-Regel Nr. 3: Wenn man mit Moped unterwegs ist, und ueberholt: HUPEN und weiterfahren
Survival-Regel Nr. 4: Wenn man mit Moped unterwegs ist, und um eine enge Kurve faehrt: HUPEN und weiterfahren
Survival-Regel Nr. 5: Wenn man mit Moped unterwegs ist, und um irgendwas ist im Weg: HUPEN und weiterfahren
Survival-Regel Nr. 6: Wenn man mit Moped unterwegs ist, und etwas versperrt die Sicht: HUPEN und weiterfahren
Survival-Regel Nr. 7: Wenn man mit Moped unterwegs ist, und jemand/etwas nervt: HUPEN und weiterfahren
Survival-Regel Nr. 8: Wenn man mit Moped unterwegs ist, und man hat keinen Grund zu hupen: HUPEN und weiterfahren (--> macht doch Spass...)
Survival-Regel Nr. 9: Als nicht-Vietnamese besser NICHT mit dem Moped fahren :-)

Was tat sich hier im Land der Viets (nein - nicht Thais...*zuChrisigrins*)?
Ein muehsamer Tag wurde mit von einer Reiseagentur zur naechsten laufen verbraucht. Das ging ja noch. Wobei, das herumgehandle ist schon nervig um jeden Dong, aber es zahlt sich aus. Lustig war auch das Fahrkartenkaufen am Bahnhof. Wir zogen eine Nummer... 2013... ein Blick auf die Displays ueber den Schaltern verrat: Nr 2987 ist dran oder Nr. 1020 oder Nr. 2997.... ja und so geht das weiter... KEIN System erkennbar, sondern einfach hoffen, man ist der naechste. Bloed nur wenn man dann endlich dran ist, und erklaert was man will, und die Dame vor einem beginnt Geld zu zaehlen und erklaert sie macht Feierabend ...oO... nett. Wir schafftens dann schlussendlich aber doch unsere TIckets ohne Tour operator, ganz allein zu buchen :-).

Die Tour nach Halong Bay (eine Stein/Meereslandschaft) war dann auch gebucht. Im Endeffekt nicht die die wir eigentlich wollten... nach Beschwerde gabs 5$ retour... naja... besser als ein Stein am Schaedel - oder so. Die Tour war ja trotzdem toll!

Nach Halong Bay gings in nem Minibus zu 10t ca. Ausser uns waren eigentlich nur nicht so unterhaltsame Menschen auf der Tour, dafuer waren wir um so lustiger :-P. 4 irische Maedels die aussahen wie kleine Kinder und das ECHT leckere Essen kaum anruehrten, liessen uns aussehen wie total verfressen *g*. Aber wann sonst kriegt man so leckeren Reis und Fisch und Reis und Meeresfruechte und noch mehr Reis und Fisch und Gemuese und Obst und so... Die erste Nacht wurde am Boot geschlafen und am Abend davor noch ein Schwimmgang auf offenen Meer. Tag 2 wurde mit dem Radl eine Insel \(Cat ba) erkundet und die nacht in putzigen Bambushuetterln auf einem Ministrand verbracht. Obwohl die jungen Vietnamesen dort kein wort verstanden war das Wasser-volleyball recht witzig fuer beide Sprachparteien. Wobei die Jungs besonders Conny's unfreiwillige Bikinioberteil-Peep-Show amuesant fanden :-D.

Impressionen von Halong:
halong.jpg

Am Tag 3 hiess es dann GANZ frueh aufbrechen, weil Taifun im Anmarsch! Wir habens halb trocken an Land geschaffft. Waehrend der 3,5-stuendigen Heimfahrt regnete und stuermte es was das Zeug hielt. Kaum waren wir aber in Hanoi, war zwar die Strasse zT unter Wasser, aber der REgen so gut wie vorbei. Wie sagt man so schoen:

Wenn (B)Engerl reisen wird sich das Wetter weisen" :-).

Impressionen von Halong:

So war es dann auch bei unserem naesten Trip, am Abend: Per Nachtzug in den Norden ins vietnamesische Hochland nach Sapa.

Wie's der Zufall so will, lernten wir am Bahnsteig zwei total liebe vietnamesische Schwestern kennen. Wie sich rausstellte stammten sie aus einem der Bergdoerfer um Sapa und die aeltere der beiden und deren Schwester usw arbeiten dort als Tourguides. Khu [sprich kue] schlug uns nach ein bisserl nachfragen und so vor, wir koennten unsere grossen Backpacks bei ihr im Zimmer deponieren und ihre Mutter wuerde mit uns eine tour machen.

Gesagt getan.

Tag 1 verbrachten wir in Sapa am Markt und im Dorf und mit Plaudern mit den Maedels, was echt interessant war.

sapa.jpg

Eine andere Welt, wenn einem 13-jaehrige erzaehlen, sie hatten einen bozfriend der jetz aber eine andere geheiratet hat, weil die schwanger ist (mit 15)... Man geht durch den Markt, vorbei an Fischen, Aalen, Tiergedaermen, undefnierbaren stinkigen Zeugs, erblickt einen gebratenen Hund (ja, Hund!) und setzt sich gemuetlich an ein Holztischerl um um 9 Uhr morgens leckere traditionelle Nudelsuppe (Pho) zu essen. Wir wurden dann eingeladen die erste Nacht bei der Familie zu Hause zu verbringen und auch mit ihnen zu essen usw.
"Zu Hause" ist eine Bambus/Holzhuette mit Lehmboden und Holzbetten mit Auflage. Auf die Frage "wo ist das Klo?" hoerten wir "everwhere around the hut" ... jui. Man konnte sich also von 3 Hunden und 1 Katze beim Pinkeln beobachten und von 3 Schweinen belauschen lassen.... soviel dazu xD.

Zu essen gibts in der Region ausser Nudelsuppe - man hoere und staune - REIS (frueh, mittags und abends...). Wird auch selber angebaut - saftigst gruene Reistrassen soweit das Auge reicht. Und dazu Wasserspinat, Bambussprossen und fuer die die wollen auch Fleisch.

Zu betonen sei hier aber das Prunkstueck des abgefuckten Minihuetterls mit Feuerstelle drinnen: der LG Fernseher mit DVD-Player...

Tag 2 wurde dann getrekkt. Diesmal wirklich. Wir 3 Maedels mit Sa, der Mutter der beiden Maedels gings ab durchs Hochland... insgesamt so knapp 7 Stunden gehzeit bei geschaetzten 30 Grad und Sonnenschein. Um die Sache etwas abzukuerzen beschraenke ich mich hier auf die Highlights. Wer kann schon von sich behaupten, dass er sein Bad in einer heissen Quelle unterbrechen musste und sich zu 3t in einem vietnamesischen Mini-Klohauserl verstecken musste, weil auf der anderen Seite des Flusses irgendwelche Bauarbeiter Sprengarbeiten durchfuehrten? HAH - wir koennen das behaupten xD.

sapa_2.jpg

Abend und nacht wurden in einem sogen. "homestay" verbracht, also auch bei einer Familie, aber diesmal die touristische Variante. Der "Hausherr" war unser Meinung nach ein bisserl plemplem und fand sich irsinnig lustig waehrend er uralte amerikanische Schlager auf DVD guckte. Er wollte uns dann mit Reiswein abfuellen: MO HAI BA JOOOOOOOOOOOO (+ 1, 2 , 3 , trink!), der Fusel war echt grausig, aber wenigstens koennen wir jetzt auf vietnamesisch bis 3 zaehlen - haha. Als wir ihnen den Schnaps von Conny"s Eltern zum Kosten gaben, da haben Sie dann doch mal geschaut - DAS ist halt noch gscheiter Alkohol *g*.

Die Rueckfahrt am Tag 3 war auch aeusserst interessant. Jeder auf einem Moped als Mitfahrer ca 1 Stunde durch Gebirgsstrassen ueber Stock und Stein und Wasser und Schlamm und so, vorbei an Reisfeldern, Wasserbueffeln, vietnamesischen Kindern die auf Wasserbueffeln reiten, Enten, Schweinen und sonstigen Getier. Es dauerte eine Weile bis wir durchschauten das die briefkuvert-aehnlichen Verkehrschilder eine Strasse und einen ueber die Strasse laufenden Wasserfall darstellen... pffff..... ja... was es nicht alles gibt.

Zu guter letzt:
Survival-Regel Nr. 10: WEnn dir vietnamesische Bergdorfbewohner sagen, die Trekking tour dauert noch 1,5 Stunden bis zum Ziel - rechne mit dem doppelten!
Survival Regel Nr. 11: WEnn dir vietnamesische Bergdorfbewohner sagen man soll mit festen Schuhen gehen - nimm einen Klettergurt mit :-).

So das wars auch schon. Zeit ist aus. Leben geht weiter.

Eingestellt von chilvia 11.08.2009 01:43 Archiviert in Vietnam Tagged backpacking Kommentare (2)

Und der Spass beginnt...

(jetzt wirklich ;-))

sunny 33 °C

Sooooo....

nach langer langer Anreise (hab ich shcon erwaehnt dass sie lang war?) sitz ich hier nun in Hanoi in nem nettten Guesthouse "little darling" - wie kretiv.

Anreise war anstrengend... (Wien - Muenchen - Dubai - Bankgkok - Hanoi ... in ca 46 Stunden). In Bangkok von komischen Indern fotografiert... dann in Hanoi glech die erste Bekanntschaft mit den netten Vietnamesen und der "Mnibus Mafia" ... (na wer konnte auch wissen dass der Preis fuer 2 personen und nicht fuer eine war...pfff). Der sind wir dann schlussendlich aber mit Mueh und not doch entkommen und in das guesthouse gekommen das mir wollten (nich das wo sie uns mit hilfe irgendwelcher travel-agent typen hinlocken wollten....).

Puh... nach einem (od 2 od 3...) stuendler schlaf gings ab in die Stadt... Na bum...

random_street_hanoi.jpg

Regel Nr. 1: Immer einfach langsam ueber die Strassse gehen... die 1000000 Mopeds weichen in der Regel aus (man gewoehnt sich dran...).

Regel Nr. 2: Wenn wer einfach so auf der Strasse freundlich ist, will er wahrscheinlich dein Geld (zumindest in touristischen gebieten...) - so sind wir zu 2 bloeden Fotos und Bananen gekommen (zum horrenden Preis von 50.000 Dong, weil wir unser wechselgeld auch nie mehr sahen ... fyi - das sind ca 2 Euro...).

Ja.... Essen war auch interessant... in so nem Mini-bude die vom gesundheitsamt in Oesterreich wahrscheinlich nach 1 Sekunde die Lizenz entzogen werden wuerde... ABer das Pho war ganz lecker....

Soviel dazu in Kurzverssion - meine Zeit ist gleich vorbei...

Heute sind wir (mittlerweile 3 - conny, chrisi und ich) durch hanoi gelatscht um zugtickets und die tour nach sapa zu organisieren.... Nicht so auffregend - wobei die fahrt am xe om (od so) - mopedtaxi war schon aufregend :-)

Zum schluss noch die Feststellungen/Fragen des Tages:

1. Thailaender finden anscheinend den Geruch von 2 Tage ungewaschenen europaieschen Moesen anziehend... (Ort: Bangkok Flughafen (STarbucks), wer? Chrisi, Festellung nachdem wir nach knapp 2 Tagen Reisezeit total abgegammelt immer noch von Thais angestarrt wurden....)

2. Frage: Warum stehen die Vietnamesen mit ihren Mopeds neben der Autobahn?

3.. Gibt es Asiatinnen mit grossen Bruesten? ( Frage am Markt, nachdem zwischen Fischkoepfen und undefinierbaren Fleischteilen auch BHs verkauft werden).

So das wars auch schon.

Mein Blg waere gestern fast vom Stromausfall gefressen worden - hatte noch glueck :-).

And off we go to Halong Bay....

Bye for now...

Eingestellt von chilvia 07:07 Archiviert in Vietnam Tagged backpacking Kommentare (0)

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